1952

Gründung der Prinzessin Kira von Preußen-Stiftung

Ferien auf Burg Hohenzollern

Am 15. Juni 1952 begründen Prinz Louis Ferdinand und Prinzessin Kira von Preußen eine Stiftung, die am 16. Juni 1952 durch Beschluss des Sensats der Freien Hansestadt Bremen genehmigt wird. Ziel der Stiftung ist es, bedürftigen Kindern aus dem damals eingeschlossenen und zerstörten Berlin kostenlose Ferien auf Burg Hohenzollern zu ermöglichen.

Im Sommer 1954 machen die ersten zehn Berliner Mädchen mit ihrer Lehrerin auf der Burg Ferien. Danach kommen zehn Jungen, die von Berlin bis Frankfurt von den Amerikanern mit der Kinderluftbrücke befördert werden.

Bis heute haben fast 13.000 junge Gäste Ferien auf der Burg gemacht: Aktuell sind es vor allem Gruppen des Deutschen Kinderschutzbundes, der SOS Kinderdörfer, der Malteser Familienzentren und weiterer sozialer Einrichtungen.