Abenberg

Eine „spitzenmäßige” Burgenstadt

Im Jahr 1071 wird Abenberg erstmals urkundlich erwähnt. Schon vorher hat sich hier – am Kreuzungspunkt alter Handelsstraßen – eine Grafschaft gebildet. Die Grafen von Abenberg sind es auch, die die mächtige Steinburg erbauen. Sie wird zum Schauplatz großer Ritterturniere – mehr darüber erfährt man im Haus fränkischer Geschichte auf der Burg.

Die Zeit der Abenberger endet, als Graf Friedrich II., der unter anderem am dritten Kreuzzug unter Kaiser Barbarossa teilnahm, um 1200 stirbt: Mit ihm erlischt das Abenberger Geschlecht im Mannesstamm. Zunächst fallen die Güter der Abenberger teils an das Hochstift Bamberg, doch schon 1236 kommen durch Heirat Stadt und Burg an die hohenzollerischen Burggrafen von Nürnberg. Sie ersetzen den Burgbau aus der Salierzeit teilweise durch einen Neubau, nutzen ihn aber kaum. Lange dauert die Hohenzollern-Herrschaft in Abenberg nicht: Der Eichstätter Fürstbischof Reinboto erwirbt 1296 Burg und Ort, kurz darauf wird Abenberg zum bischöflichen Pflegeamtssitz.

Eine Besonderheit der folgenden Jahrhunderte sind die Abenberger Produkte: So liefert eine 1656 gegründete Spiegelglashütte ihre Erzeugnisse bis nach Hamburg; den Haupterwerb der Abenberger bilden außerdem über viele Jahre die Nadelherstellung und das Spitzenklöppeln, wovon heute das Klöppelmuseum auf der Burg erzählt.

1802 wird Abenberg kurfürstlich-bayerisch, kommt dann 1803 auf dem Tauschweg zu Preußen und wird schließlich 1806 dem Königreich Bayern eingegliedert. 

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